
Die Welt des Internets und die reale Welt verschmelzen immer mehr miteinander. Ohne das Internet kann sich die große Mehrheit der Menschen ihren Alltag einfach nicht mehr vorstellen. Morgens aufstehen, auf das Handy schauen, ein paar Nachrichten im Internet lesen, lachen, frühstücken, unterwegs noch einmal die sozialen Netzwerke öffnen. So sieht in etwa der Alltag eines gewöhnlichen Menschen aus. Es gibt jedoch Menschen, die vom Internet und der langsam um sich greifenden Abhängigkeit unserer Gesellschaft völlig unberührt sind.
Junge Unerfahrene
Eine Umfrage des Tschechischen Statistikamtes aus den Jahren 2007 bis 2017 zeigt, dass es unter den Jugendlichen ab 16 Jahren im Jahr 2017 immer noch fast 1,4 Millionen gab, die noch nie das Internet genutzt haben und auch keine sozialen Netzwerke oder Ähnliches nutzen. Zwar schrumpft diese rebellische Gruppe stetig – von etwa 65 Prozent der jungen Bevölkerung im Jahr 2005 sind es 2017 nur noch 17 Prozent –, doch gibt es immer noch fast eine Million junge Menschen, die es einfach nicht nutzen. Ist das gut oder schlecht? Was die Zeit angeht, werden sie sicherlich mehr davon haben, denn das Internet ist ein Zeitfresser allererster Güte. An der Hochschule werden sie dann jedoch stark an ihre Grenzen stoßen, denn die akademische Welt ist, was das Internet betrifft, noch stärker vernetzt als die reale Welt. Das bedeutet, dass Präsentationen, Neuigkeiten, Nachrichten und einige Tests überwiegend im Internet auf verschiedenen Studienportalen verfasst werden. In dieser Hinsicht sind die Erfahrenen sicherlich im Vorteil.
Auch ältere Menschen sind keine Ausnahme
Laut einer Umfrage ist der Anteil der älteren Generation, die das Internet noch nie genutzt hat, von 78 Prozent im Jahr 2017 auf 29 Prozent im Jahr 2017 gesunken, was kein ganz kleiner Sprung ist, und die Zahl der älteren Menschen im Internet hat somit deutlich zugenommen. Und das ist kein Wunder, denn das Internet ist einfach etwas, das einen mit der Welt verbindet, und egal, wo man sich befindet, findet man im Internet immer etwas Interessantes.

Aber es sind nicht nur „Rentner“
Was Probleme wie übermäßige Leichtgläubigkeit oder riskantes Verhalten im Internet angeht, sind Rentner nicht die Einzigen. Vor allem junge Menschen verschieben ständig Grenzen, und oft ist ihr Leben so stark mit dem Internet verflochten, dass man nur auf ihr Profil in einem sozialen Netzwerk gehen muss, um alles zu sehen. Bei Rentnern ist es genau dasselbe, nur in anderen Bereichen. Wir alle müssen also noch einiges lernen und uns vielleicht sogar ein Beispiel an denen nehmen, die auch in der heutigen Zeit ganz ohne Internet auskommen.