Haben wir hohen Blutdruck?



Wenn bei uns hoher Blutdruck festgestellt wird und uns nichts wehtut, neigen wir dazu, diese Tatsache auf die leichte Schulter zu nehmen. Manchmal stimmen seine Symptome auch mit den Symptomen einer anderen Erkrankung überein. Sie sind so „allgemein“, dass sie oft übersehen werden. Dazu gehören beispielsweise häufige Müdigkeit, Herzklopfen, Atemnot oder Ohrensausen. Bluthochdruck belastet jedoch still und leise unser Herz-Kreislauf-System. Die Gefäße und das Herz leiden darunter. Wenn wir nichts dagegen unternehmen, kommt es später zu schweren Erkrankungen. Und die bereiten uns dann große Schmerzen.
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Nur eine korrekte Messung
bringt Klarheit Von Bluthochdruck spricht man, wenn über einen längeren Zeitraum (mindestens einen Monat) wiederholt Blutdruckwerte von über 140/90 mmHg gemessen werden. Die Messung sollte viermal pro Woche erfolgen, nicht alle an einem Tag. Die Werte schwanken im Laufe des Tages je nach unserer täglichen Aktivität, unserer psychischen Verfassung und anderen Faktoren. Ohne Messung lässt sich Bluthochdruck nicht mit Sicherheit diagnostizieren!

Lebensstil
Neben der Einnahme der vom Arzt verschriebenen Medikamente ist es notwendig, unsere Gewohnheiten und unseren Lebensstil zu überdenken und zu ändern. Dabei geht es vor allem um Ernährung und Trinkgewohnheiten, Bewegung, Arbeitsbelastung und Stress. Versuchen Sie einfach, gesünder zu leben. Unser Körper wird es uns dann danken!

Ernährung und Trinkverhalten
In unserem eigenen Interesse vermeiden wir Konserven, Wurstwaren sowie zu fettige und salzige Speisen. Wir nehmen mehr Fisch, Gemüse und Obst zu uns. Was die Einnahme verschiedener Nahrungsergänzungsmittel angeht, ist es immer gut, sich mit dem Arzt zu beraten. Damit wir diejenigen auswählen, die für uns am besten geeignet sind. Die uns helfen, den Blutdruck auf einem gesunden Niveau zu halten.
Wir trinken ausreichend Wasser. Am besten reines Wasser oder Kräutertee (bei Bluthochdruck eignet sich Hirtentäschel). Wir schränken den Kaffeekonsum ein. Auf Alkohol sollte man am besten ganz verzichten.
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Wir bewegen
uns aktiv. Wenn wir uns bisher nicht viel bewegt haben, ist es höchste Zeit, das zu ändern. Es muss nicht gleich ein anspruchsvolles Training sein. Es ist gut, mit der natürlichsten Bewegung zu beginnen, nämlich dem Gehen. Zügige Spaziergänge, mindestens dreißig Minuten lang. Unsere Hunde sind dabei tolle Begleiter. Dann können wir zum Beispiel Laufen, Schwimmen oder Radfahren hinzufügen. Wichtig ist, eine Sportart zu wählen, die uns Spaß macht. Das ist die Garantie dafür, dass wir sie regelmäßig ausüben und lange dabei bleiben.